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Nach einem knappen halben Jahr Bauzeit hat die Firma STS GmbH ihren
Neubau Am Kugelfang in Naila bezogen. Bei der Einweihung nahmen Undine
und Andreas Sprenger (links im Bild) unter anderem die Glückwünsche von
Landrat Bernd Hering (rechts) und Bürgermeister Frank Stumpf entgegen. Foto/Quelle: Künzel/Frankenpost
Nach genau 25 Wochen Bauzeit hat die Firma Signal
Technik Sprenger (STS) GmbH im Nailaer Gewerbegebiet Zum Kugelfang den
Betrieb im neuen Firmengebäude aufgenommen. Vorher war die Firma im
ehemaligen Heibl-Gebäude in Selbitz ansässig. Mit einer großen Feier
wurde jetzt das neue Gebäude in Naila eingeweiht. Ob Bürgermeister
Frank Stumpf, Stadtratsmitglieder, Landrat Bernd Hering,
Geschäftskollegen oder Freunde – die Reihe der Gäste, die dem
geschäftsführenden Gesellschafter Andreas Sprenger und seiner Frau
Undine Sprenger, die im Betrieb Prokuristin ist, zum Neubeginn die
besten Wünsche überbrachten, war lang.
Nachdem die Firma Heibl in Selbitz im Jahr 1998 Konkurs angemeldet
hatte, gründeten Andreas Sprenger und sein Vater Wolfgang, der bei
Heibl im Verkauf tätig gewesen war, 1999 eine eigene Firma – wie sie
bei der Feierstunde erklärten, „sozusagen aus der Arbeitslosigkeit
heraus“. Schnell stand die Entscheidung fest, Maschinen aus der
Konkursmasse aufzukaufen und die Produktion weiterzuführen. „Als uns
die Stadt Selbitz mitteilte, dass wir aus dem Heibl-Gebäude heraus
müssen, weil damit etwas Neues geplant werden soll, fiel die
Standortwahl auf die Stadt Naila“, erklärte Undine Sprenger – „Zum
einen, weil wir in Naila wohnen, und zum anderen, weil sich
Bürgermeister Frank Stumpf sehr für unsere Pläne eingesetzt hat.“ Kaum
war das passende Grundstück gefunden, folgte am 10. März dieses Jahres
der erste Spatenstich für den Bau der Produktionshalle mit Büros mit
einer Fläche von 1040 Quadratmetern; Richtfest war im Juli. Bei der
Firma STS sind 13 Mitarbeiter beschäftigt.
„Ich habe diesem Tag lange entgegengesehen“, sagte Frank Stumpf, der
sich sichtlich über diesen wirtschaftlichen Zugewinn für die Stadt
Naila freute. Die Einweihung des neuen Firmengebäudes bezeichnete er
als „verdienten Fortschritt für die Familie Sprenger, die es trotz des
Zeitdrucks geschafft habe, das Gebäude termingerecht fertig zustellen
und zu beziehen“. „Es war eine mutige Entscheidung, die Firma zu
verlegen“, so Stumpf. Auch Landrat Bernd Hering war in seinem Grußwort
voll des Lobes. Wie er sagte, sind die Produkte, Sprenger GmbH auch für
den Landkreis Hof bedeutend. Auch Michael Maurer, Vorstandsmitglied der
Kreis- und Stadtsparkasse Hof, sowie sein Kollege Jürgen Weber freuten
sich über den geglückten Umzug. „Angesichts der Finanzkrise macht es
Freude, Reales zu erleben und Firmen wie STS zu betreuen. Es ist unser
Job, die Region nach vorne zu bringen, und so wird es auch bleiben“,
sagte Maurer. Wie auch Matthias Keefer von der Industrie- und
Handelskammer (IHK) Bayreuth wünschte er Andreas und Undine Sprenger
alles Gute und volle Auftragsbücher. Besonders freute sich Keefer, dass
man sich für einen Firmenstandort in Oberfranken entschieden habe. Wie
er mit Blick auf die benachbarten Bundesländer Sachsen und Thüringen
sagte, sei dies heute keine Selbstverständlichkeit.
Das Ehepaar Sprenger dankte allen, die sich für ihre Firma
eingesetzt haben und besonders Architektin Daniela Stelzer vom
Bauunternehmen Holzschuher in Leupoldsgrün, der es zu verdanken sei,
dass die Bauzeit so knapp wie möglich gehalten werden konnte. Stelzer
freute sich ebenfalls, dass alles so reibungslos geklappt hatte und
überreichte als Geschenk mehrere große Schlüssel, die unter anderem
„die Herzen der Kunden aufschließen sollen“. K. K.
Quelle: Frankenpost (26.11.2008)
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